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1222 als Eigenbesitz der Freiherren von Vaz erwähnt. Dieses, eines der mächtigsten rätischen Geschlechter, verliess ihren Stammsitz Nivagl bei Obervaz im 13.Jh. und residierte auf der neu erbauten Burg Belfort, ohne den Namen zu ändern. Die gewalttätige und rücksichtslose Machtpolitik der Vazer brachte sie wiederholt in Konflikte mit anderen Feudalherren und die Burg in den Brennpunkt mehrerer kriegerischer Auseinandersetzungen. Nach dem Aussterben der Vazer (1337) gelangte die Burg über Kunigunde von Vaz an die Toggenburger bis zu deren Untergang 1436.
Danach übernahmen erst Wilhelm von Montfort und Heinrich von Sax-Misox die Burg, später der Herzog Sigmund von Österreich und schliesslich 1471 die von Matsch. 1499 wurde die Burg von den Bündnern zerstört.