Ruine Asuel   JU / 2954 Asuel   

Geschichte

Die Herren von Asuel werden 1130/40 erstmals urkundlich erwähnt. Sie gehörten zu den mächtigsten Grundherren in der Ajoie und dem Jura. Ihre grösste Machtentfaltung hatten sie bereits vor ihrer ersten Erwähnung erreicht. Diese Machtstellung war nach 1130/40 am Schwinden, so dass sie sich dem Druck des Bischofs von Basel nicht länger zu widersetzen vermochten und 1241 in seine Lehnsabhängigkeit traten. 1386 erhielt Graf Diebold von Neuenburg-Burgund das Öffnungsrecht auf der Burg Asuel. 1400 setze er Ulrich von Courtavon als Kastellan auf das Schloss. 1424 erneuert der Bischof von Basel das Lehen für Hans Bernhard von Asuel. In dieser Urkunde wird auch das Städtchen Asuel-Hasenburg erstmals genannt. Dieses Städtchen ist heute nicht mehr sichtbar und die genaue Lage unbekannt. Vermutlich dehnte es sich über das Gelände der Vorburg und der inneren Abschnittsgräben aus. Mit Hans-Lütold von Asuel starb das Geschlecht aus und die Burg samt Städtchen ging als lediges Lehen in den Besitz des Bischofs von Basel über. Die Burg wurde im 16.Jh. bereits als Ruine erwähnt.

Beschreibung

Sichtbar ist eine ausgedehnte Ruine mit Resten von Hauptturm, innerer Ringmauer, unterer Burg mit Turm und verschiedenen Gebäuden, Rundturm und mehreren Abschnittsgräben.