Durch die Herren von Muriaux (Spiegelberg) im 13.Jh. auf schroffem Felsgrad erbaut. Im 14.Jh. geriet die Familie in die Lehnsabhängigkeit des Bischofs von Basel und residierte von da an als bischöfliche Beamte auf ihrer Stammburg. 1541 starb das Geschlecht aus. 1395 verpfändete Bischof Imer die Herrschaft und alle Rechte an Graf Diebold von Neuenburg-Burgund. 1424 widersetzte sich Graf Diebold der Rückgabe an Bischof Johann von Fleckenstein, so dass dieser die Burg mit Waffengewalt besetzte. Die Burg und alle zurückeroberten Gebiete verblieben, wie im Friedensvertrag von 1426 vereinbart, beim Bischof. Der Bischof setzte einen Kastellan auf die Burg, der die Herrschaft Freiberge verwaltete. Während des dreissigjährigen Krieges wurde die Festung durch schwedische Truppen angegriffen und durch Geschützfeuer zerstört. Daraufhin wurde die Burg verlassen und blieb seither Ruine.