Ruine Iberg   SG / 9630 Wattwil / GPS: 47°17'50.70''N, 09°04'47.70''E   

Geschichte

Herren von Iberg werden seit 1240 als Dienstleute der Abtei St. Gallen erwähnt.
1249 wird die Burg Iberg, durch Kraft I von Toggenburg, erobert. Er musste die Burg kurz darauf wieder verlassen.
1290 wird die Burg abermals erobert. Diesmal wurde Iberg durch Konrad von Gundelfingen, habsburgischer Gegenabt des Abtes von St. Gallen, besetzt.

1405 wurde die Burg durch die Appenzeller erobert und zerstört. Drei Jahre später gaben die Appenzeller die Burg an die Aptei von St. Gallen zurück, welche die Burg wieder aufbauten.

1709 wurde die Burg abermals besetzt, diesmal durch die Talbewohner.
1718 bis 1805 war die Burg wieder in Besitz der Abtei St. Gallen. Danach bis 1902 Privatbesitz.

Die Gemeinde Wattwil, als neue Besitzerin, liess die Burg Renovieren. Dabei wurden etliche Mauerteile frei ergänzt, bwz. aufgestockt. Ergänzt wurden auch dieverse Fenster-  und Türdurchbrüche, sowie die Boden und Dachkonstruktion.


Quellen:
Daniel Reicke, << von starken und grossen flüejen>> ISBN. 3-908182-07-7
Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Band 22