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Durch den Stammvater der Werdenberger-Linie, Graf Rudolf von Montfort, um 1230 gegründet. Unter den Söhnen Hugo und Hartmann teilte sich das Geschlecht in die Linien Werdenberg-Heiligenberg und Werdenberg-Sargans auf. Hugo II von Werdenberg beteiligte sich 1288 auf Seiten Rudolfs von Habsburg am Krieg gegen den Abt von St. Gallen. Als treuer Parteigänger der Habsburger kämpfte Hugo II auch in der Schlacht von Göllheim (1298) und wurde dafür als Landvogt von Oberschwaben eingesetzt. Wirtschaftliche Schwierigkeiten zwangen Rudolf II von Werdenberg 1402, die Herrschaft an Heinrich von Montfort-Tettnang zu verpfänden. 1404 wurde die Burg von dessen Gegnern (Österreich) belagert und erobert. Daraufhin verbündete sich Heinrich mit den Appenzellern und kämpfte mit ihnen in der Schlacht am Stoss (1405) gegen die Österreicher. Heinrich von Montfort starb völlig verarmt fern der Heimat. 1482 gelangte Werdenberg an die Sax-Misox und 1485 an den Stand Luzern. 1517 kaufte Glarus die Herrschaft für 21`000 Gulden auf. Nachdem 1803 der Kanton St. Gallen gegründet wurde, gab es Streitereien zwischen den Parteien. 1810 verkaufte Glarus die Burg an Private. Die Familie Hilty erwarb die Burg 1835 und richtete eine Apotheke und ein Ordinationszimmer ein, das bis heute erhalten geblieben ist. Frieda Hilty vermachte das Schloss dem Kanton St. Gallen.
Imposante Burganlage mit Turm (13.Jh.), Palas (15.Jh.), Resten der Ringmauer und Toranlage.
Die Burg beherrscht das Städtchen Werdenberg mit dem kleinen See. Das Städtchen ist vor allem durch seine malerische Lage und die noch gut erhaltenen spätmittelalterlichen Holzhäuser bekannt.