Höchhaus   ZH / 8700 Küsnacht /  PRIVAT!

Geschichte

Als mögliche Erbauer der Burg kommt die reiche stadtzürcherische Ritterfamilie Mülner in Frage. Um 1300 wurde Götz Mülner als Kirchherr von Küsnacht und als Reichsvogt bezeugt. In der Stadt Zürich bewohnte die Familie einen Wohnturm und genoss ein hohes Ansehen, auch bei den Herzögen von Österreich. Während des 14.Jh. war sie jedoch gezwungen, einen Teil ihres Eigentums zu verkaufen, unter anderem auch die Vogteien Goldbach und Küsnacht. Die Stadt Zürich, welche die Vogteien erwarb, setzte einen Obervogt ein, der seine Geschäfte jedoch von Zürich aus erledigte. Das Höchhus verlor deshalb an Bedeutung und gelangte schliesslich in private Hände. Während des 16.Jh. wurde auf der Seeseite ein Anbau, wo heute der Durchgang für die Fussgänger hindurchführt, angefügt, um mehr Wohnraum zu schaffen. Gleichzeitig erhielten der Wohnturm, ursprünglich mit einer hölzernen Obergarde versehen, das Lagerhaus und der Anbau einen einheitlichen Dachaufbau. Urkundlich wird der Name "Hoche Haus" um 1700 fassbar. Diesen Namen bekam das Gebäude, weil es die umliegenden Bauernhäuser überragte. Das Gebäude diente bis zu sieben Familien als Wohnhaus, von denen jede einen separaten Teil bewohnte. 1967 wurde der Abbruch des Gebäudes beschlossen, der in letzter Minute aber verhindert wurde. 1972/73 entfernte man die störenden Anbauten aus späterer Zeit und restaurierte die ganze Anlage gründlich. Leider steht das Gebäude an einem stark befahrenen Knotenpunkt.

Beschreibung

Imposantes Gebäude ,bestehend aus Turm (13.Jh.), ehemaligem Lagerhaus (14.Jh.), Anbau aus dem 16. Jahrhundert.