Ruine Bipp   BE / 4538 Oberbipp / PRIVAT! Nicht zugänglich!  

Geschichte

Genaues Gründungsdatum der Anlage nicht bekannt.
1268 wird die Burg erstmals in einer Urkunde erwähnt. Während des 13.Jh. gelangt die Festung von den Frohburgern an die Herren von Nidau.
Graf Rudolf von Nidau ist 1297 Besitzer der Anlage, die nach dessen Tod, er fiel in einem Kampf gegen englische Söldner 1375, an seine Schwester Verena gelangt (verheiratet mit Sigmund von Thierstein).
Danach Verpfändung an Anna von Neu-Kyburg (Schwester von Verena) und später an Österreich.

Streit zwischen Bern und Solothurn

1405 Auslösung der Pfandschaft durch Egeno von Kyburg und Verkauf an die Städte Bern und Solothurn. Es kam in der Folgezeit zu Auseinandersetzungen zwischen Bern und Solothurn bis es 1463 zur Teilung des Buchsgaus kommt und Bipp an Bern fällt. Bernischer Landvogteisitz bis 1798.

Zerstörung der Burg

Beim herannahen der Franzosen verlässt der Landvogt die Festung kampflos, woraufhin die Bewohner der Umgebung die Burg plündern. Die Burg wird während des 19.Jh. langsam abgerissen und ausgeebnet. 1855 wird das heute noch sichtbare Herrenhaus errichtet.