Schloss Landshut   BE / 3427 Utzenstorf / Museum 

Geschichte

Landshut wurde offenbar an einer günstigen Verkehrslage, und als fester Stützpunkt mitten im unteren Emmental errichtet. Vermutlich diente der Platz bereits in hochburgundischer Zeit als Standort eines Könighofes. Später folgten die Zähringer, und anschliessend die Kyburger, welche sich hier nieder liessen. Aus der Epoche der Kyburger stammten auch die ersten schriftlichen Urkunden in denen die Burg erwähnt wird (1253). Eine gewisse Zeit lang wohnten die Herren von Utzenstorf als Lehnsträger auf der Burg. Nach dem Aussterben der Kyburger gelangte das Erbe, durch Vermittlung Rudolfs von Habsburg, an Eberhard von Habsburg-Laufenburg. Dieser begründete die Linie Neu-Kyburg zu der ausser Landshut auch die Burgen von Thun und Burgdorf gehörten.

Landshut im Besitz der Berner

Im 14.Jh. waren die Grafen gezwungen ihren Besitz nach und nach zu veräussern. Die Stadt Bern kaufte diesen auf und richtete eine Vogtei ein. Später gelangten verschiedene Private in den Besitz der Burg. Einer der bekanntesten war der bernische Staatsmann und General Rudolf Niklaus von Wattenwyl. 1959 kauft der Kanton Bern die Anlage und richtet ein Museum ein. Heute präsentiert sich die gesamte Burg inmitten einer sehr schönen Parkanlage mit Gärten, Weiher und Grünflächen als Idyllische Erholung und Ruhestätte.

Die heute noch sichtbaren Gebäude

Von der Einstigen Burg des Mittelalters zeugen nur noch wenige Reste. Dazu gehören der Wassergraben, ein Stück der Ringmauer und ein Rundturm. Die meisten heute noch sichtbaren Bauten stammen aus der Zeit zwischen dem 17. und 18.Jh.