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Gegründet um 1250 vermutlich durch die im Vintschgau beheimateten Herren von Wangen-Burgeis. Diese kamen aus unbekannten Gründen in den Besitz des im 9.Jh. bezeugten Könighofs. 1258 verkaufte Berall von Wangen-Burgeis, nicht ganz freiwillig, Burg und Hof Riom an den Bischof von Chur. Anfangs des 14.Jh. verpfändeten die Bischöfe von Chur Riom an die Herren von Marmels. 1552 kaufte sich das Tal von der bischöflichen Herrschaft los und wurde somit frei. Die Burg wurde noch als Tagungsort und als Gefängnis genutzt. Nach dem Dorfbrand 1867 wurde alles Holz der Festung für den Wiederaufbau des Dorfes verwendet, seither Ruine. 1977 wurde die Ruine wieder mit einem Dach versehen.