Ruine Löwenburg   JU / 2807 Pleigne   

Geschichte

Die Löwenburg wurde vermutlich bereits im 10.Jh. als Holzburg der Herren von Steinbrunn (Steinbrunn im Elsass) erbaut. Im 11.Jh. nannte sich ein Zweig der Familie von Löwenburg. Um 1200 wurde die Holzbauten durch Steinbauten ersetzt bzw. erweitert. Im 13.Jh. stellte sich die Familie in die Dienste der Grafen von Pfirt. Später gelangten die Löwenburger Besitzungen an den Bischof von Basel. Im grossen Erdbeben von Basel 1356 wurde die Löwenburg, wie viele andere Burgen der Gegend auch, stark beschädigt. Nach der Instandstellung gelangte sie in den Besitz der Familie Münch von Münchenstein. Die Münch sanken langsam zu unbedeutenden Landjunkern ab. Im 15.Jh. wurde die Feste von solothurner Truppen besetzt und erst nach Vermittlungen des Bischofs gaben sie die Burg an die Münch zurück. Aufgrund mehrerer kriegerischer und gerichtlicher Auseinandersetzungen musste die Familie ihre Güter veräussern.

Beschreibung

Ruinen von Hauptturm, Palas, Zwinger und der Ringmauer. Sichtbar sind auch ein Kalkbrennofen und der Graben mit Brücke.