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Im 12.Jh. als Stammsitz der Herren von Werdenberg-Sargans erbaut. Im 13.Jh. wurde der Besitz aufgeteilt, und es entstanden die Linien Werdenberg-Sargans und Werdenberg-Heiligenberg. 1388 sollte Johann I als österreichischer Hauptmann mit seinem Heer über den Kerenzerberg in Glarus einfallen und die Letzi von Näfels angreifen. Als er aber die Niederlage des Parallelheeres sah, floh er mitsamt seiner Armee. 1396 musste Graf Johann I die Burg an Herzog Leopold von Österreich verpfänden. 1405 und 1445 wurde die Burg vergeblich von den Appenzellern und den Eidgenossen belagert. Das Städtchen wurde jedoch beide Male ein Raub der Flammen.
Sichtbar sind der schlanke Burgfried als ältester Teil der Burg, Ringmauer, Palas, Zwinger und die beiden Plattformen der im 19.Jh. wegen Einsturzgefahr abgerissenen hinteren Gebäude (Dachgiebel im Turmverputz gut sichtbar). Im Mauerwerk des Turmes sind der ehemalige Zinnenkranz und die Balkenlöcher des einstigen Wehrganges noch gut zu erkennen.