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1250 durch die Grafen von Thierstein erbaut. 1309 teilte sich die Familie in zwei Linien, die Pfeffinger und die Frohburger. Die Thiersteiner gerieten in immer gravierendere Geldnot und mussten ihren Besitz Stück für Stück verkaufen. Nach der Schlacht von St. Jakobs (1444) besetzten die Solothurner die Burg, die sie erst nach fünf Jahren Besatzung wieder zurückgaben. Die Gebrüder Oswald und Wilhelm traten ins Bürgerrecht der Stadt Solothurn ein, worauf die anderen Adligen die thiersteinischen Dörfer Pfeffingen und Aesch zerstörten. Die Solothurner verwüsteten zur Antwort den Sundgau. Oswald I von Thierstein trat in den Sold verschiedener Herren ein und kämpfte in der Schlacht von Murten (1476) auf Seiten der Eidgenossen gegen Karl den Kühnen. Die Thiersteiner erhielten die Hohkönigsburg im Elsass als Lehen vom französischen König. Vor Ausbruch des Schwabenkriegs besetzten die Solothurner die Burg Thierstein. Nach der Schlacht bei Dornach erhielten die Söhne das Bürgerrecht von Solothurn, wurden aber von den Eidgenossen beschuldigt, den König von Frankreich zu unterstützen. Erst 1514 erhielten die Thiersteiner ihre Burg zurück. Später gelangte die Stadt Solothurn, nach zähem Ringen mit Basel, in den Besitz der Feste. 1997 wurde die Burgruine durch einen Felsrutsch stark beschädigt. In der Zwischenzeit wurde die Ruine saniert und befindet sich heute im Besitz der Gemeinde Büsserach.