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Pfäffikon wird erstmals 965 n.Chr. als Phaffinchova urkundlich erwähnt. Kaiser Otto I schenkte dem Kloster Einsiedeln den Hof Pfäffikon, den Frauenwinkel und die Insel Ufenau. Um die landwirtschaftlichen Güter zu lagern und vor Übergriffen zu schützen, benötigte es Lagerhallen und eine Wehranlage. Abt Anshelm von Schwanden liess deshalb an der Stelle eines älteren Baues den heute noch sichtbaren Turm errichten (zwischen 1233 und 1266). Der Turm diente als Lager-, Wohn- und Wehrbau. Die Festung wurde mehrere Male erweitert und umgebaut. Fürstabt Johann I von Schwanden liess die Burg während des Marchenstreits mit Mauern, Wällen und mehreren Wassergräben umgeben. Im 15.Jh. ordnete Abt Burkard von Weissenburg-Krenkingen den Anbau der "Weissenburg" an den Turm an. Es handelte sich um zwei schmale Bauten und eine Kapelle. Ausserdem wurde an der Stelle der heutigen Kapelle (1568 erbaut und mit dem Torbau verbunden) ein zweistöckiger Torbau (15.Jh.) mit Fallgitter und Gräben errichtet. 1528 wurde die Anlage erneuert und verstärkt. Zu Beginn des 19.Jh. wurde die "Weissenburg" abgebrochen und die heutigen Anbauten angefügt. Von der einst ausgedehnten Anlage sind nur noch die heute sichtbaren Bauten und ein Wassergraben übrig.
Einst ausgedehnte Burganlage, von der heute noch Turm (13.Jh.), Anbau (19.Jh.), Kapelle (1568) und Wassergraben (14.Jh.) übrig sind.